Beim Springreiten müssen Reiter und Pferd eine Einheit bilden. Daher müssen sich beide optimal auf ein bevorstehendes Springturnier vorbereiten. Die Ausbildung eines Pferdes zum Springpferd ist jedoch aufwendig und nicht in ein paar Tagen abgehandelt. Auch die Reiter müssen hart trainieren, um erfolgreich zu sein.

Der Ausbildungsverlauf eines Springpferdes

Breits in jungen Jahren müssen die Pferde mit dem Springen beginnen. Denn Jungtiere werden zum einen als springfreudig angesehen und haben keine Scheu vor Hindernissen. Zum anderen sind junge Pferde logischerweise fitter und agiler. Daher lohnt sich eine Ausbildung nur für junge Pferde. Es ist wichtig, dass die Pferde professionell ausgebildet werden, da sie bei Fehlern des Trainers mit Hindernissen kollidieren und Ängste entwickeln. Die Ausbildung umfasst die folgenden Disziplinen: Stangen – und Cavalettiarbeit, Frei- und Trabspringen und Gymnastik. Das Pferd lernt neben dem richtigen Springen auch den Rücken korrekt aufzuwölben. Das Gymnastikspringen ist auch sinnvoll für bereits ausgebildete Pferde, da diese so ihre Technik verbessern können. So wird deutlich, dass nicht nur Menschen ein Leben lang lernen, sondern auch Springpferde nie ausgelernt haben.

Welches Training absolvieren die Springreiter?

Damit Pferd und Reiter gemeinsam ein erfolgreiches Springturnier absolvieren können, muss natürlich auch der Reiter optimal ausgebildet sein. Zunächst muss sich das Pferd an den Reiter gewöhnt haben, damit ein gemeinsames Training möglich wird. Der Reiter muss lernen mit dem Pferd zu kommunizieren und die Zeichen des Pferdes zu deuten. Der Reiter kann aber auch alleine Trainingseinheiten absolvieren. Die körperliche Fitness sollte gestärkt werden. Dabei vor allem die Muskeln, die beim Reiten beansprucht werden. Auch das Körpergefühl und die Körperbeherrschung sollten geschult werden.