Wenn Sie gerne ein eigenes Pferd hätten, einen Kauf aber aus finanziellen Gründen nicht in Erwägung ziehen, wäre für Sie eine Reitbeteiligung regelrecht eine glückliche Fügung. Doch sollten Sie sich über die jeweiligen Vor- und Nachteile im Klaren sein und Ihre Nutzungsrechte in einem Vertrag festlegen. Ohne Zweifel haben beide Seiten, der Pferdehalter und Sie, eigentlich nur positive Kriterien zu verzeichnen. Denn Sie haben ein Pferd, zu dem Sie auch eine Beziehung aufbauen und es wie ein eigenes betreuen können.

Der Besitzer wiederum hat Unterstützung bei den Kosten für Unterbringung, Futter, Versicherung und gegebenenfalls für einen Tierarzt. Dennoch können Missverständnisse, Unklarheiten oder Streitereien entstehen, die mit einem Vertrag erst gar nicht auftreten würden, besonders wenn Sie und der Pferdebesitzer sich kaum kennen.

Auf der Suche nach einer Reitbeteiligung!

Chancen sich an einem Pferd zu beteiligen, gibt es genügend. So werden Sie mit Sicherheit in einschlägigen Pferdezeitschriften, im Anzeigenteil von Tageszeitungen, einer Community oder direkt auf einem Reiterhof mit einem Pferdebesitzer in Kontakt treten können. Eine Reitbeteiligung im Internet finden, ist eine weitere Möglichkeit, die durchaus denkbar wäre. Es ist auf jeden Fall eine sehr lukrative Angelegenheit in vielerlei Hinsicht. Zumal Sie persönlich davon profitieren, ohne jedoch die volle Verantwortung für das Pferd zu haben oder dafür geradestehen zu müssen. Dies käme z. B. auch zum Tragen, weil Sie vielleicht aus beruflichen Gründen nur einmal in der Woche sich dem Pferd widmen können, was weder für das Pferd noch für einen Besitzer sehr schön wäre.

 Was sollte ein Reitbeteiligungsvertrag beinhalten?

Dieser Vertrag regelt ganz klar die Besitzverhältnisse, was entscheidend sein könnte, wenn Sie als Beteiligte einen Unfall haben, damit die Haftpflicht eintritt. Die Einteilung der Zeit, in der das Pferd in Ihrer Obhut ist. Ihre Pflichten gegenüber Pferd und Besitzer werden verankert. Absprachen, was Sie ohne die Erlaubnis des Besitzers tun dürfen. Natürlich Ihre finanziellen Beiträge, wann diese zu entrichten sind oder nicht. Ihre Haftungsansprüche gegenüber dem Besitzer sowie eine Kündigungsfrist und Bedingungen, die zum Schutz des Pferdes dienen. Fassen Sie die Beispiele generell zusammen, erübrigt sich die Frage: Ist ein Reitbeteiligungsvertrag sinnvoll? Wobei Sie mit dem Besitzer des Pferdes weitere Details individuell regeln können und ein Standardvertrag nicht zwingend ist.